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Einleitung: Guten Abend und vielen Dank für die Einladung. Mein Name ist Mahdi Yahya. Ich bin Gründer von Peace of Art und Vorsitzender von Peace of Art Deutschland e.V. Heute möchte ich Ihnen nicht nur einen Verein vorstellen, sondern eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die im Libanon begann und uns heute nach Dresden geführt hat.
Libanon: Um Peace of Art zu verstehen, müssen wir zunächst den Libanon verstehen. Das Land ist geprägt von religiöser Vielfalt, einer komplizierten politischen Geschichte und zahlreichen Konflikten. Mit dem Krieg in Syrien kamen weitere Herausforderungen hinzu.
Gründung: 2016 entstand die Idee, Kunst und Bildung als Werkzeuge für Dialog, Toleranz und Friedensarbeit einzusetzen. Unser Ziel war es, Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenzubringen und Spannungen abzubauen.
Europäisches Parlament: 2018 hatte ich die Gelegenheit, im Europäischen Parlament über Demokratie, Jugendbeteiligung und unsere Erfahrungen im Libanon zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass lokale Friedensarbeit auch auf internationaler Ebene wichtige Perspektiven einbringen kann.
Deutschland: 2019 stellte ich Peace of Art auch in Berlin vor. Dabei erkannte ich, dass die Debatten über Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt auch hier eine große Rolle spielen. Daraus entwickelte sich die Idee, Peace of Art international auszubauen.
Dresden: Heute wollen wir unsere Erfahrungen auch hier einbringen. Wir möchten Demokratie stärken, Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Vorurteile abbauen und besonders jungen Menschen neue Möglichkeiten der Beteiligung eröffnen.
Abschluss: Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Lebensgeschichten. Aber wir teilen die Verantwortung für unsere gemeinsame Gesellschaft. Genau das bedeutet unser Leitsatz: Many Roots. Wider Humanity. Vielen Dank.

